Gartentipps im Mai

  • An Ihren Ziersträuchern (z.B. Rhododendron, Forsythie, Kirschloorbeer) sollten Blüten und Saatkapseln jetzt entfernt werden. Dies fördert die Blütenbildung im kommenden Jahr!
  • Hochwachsende Stauden sollten jetzt mit Pflanzenstützen versehen werden. Die Zeit ist günstig, da diese Gewächse jetzt noch gut zu erreichen sind und ihr zu stütezendes Gewicht imJahresverlauf zunimmt.
  • Mai ist der richtige Zeitraum, um Beete, Ziersträucher und Hecken zu düngen
  • Terrasse und Gartenwege sollten jetzt von Moos und Unkraut entfernt werden
  • Entfernen Sie regelmäßig Unkraut. Achten Sie jedoch auf Sämlinge, die jetzt austreiben.

Weihnachtsbaumservice in der Region Rendsburg

Jedes Jahr werfen die Vorbereitungen für die Weihnachtsfeiertage ihre Schatten voraus. Für Privathaushalte und Unternehmen ist der festlich geschmückte Weihnachtsbaum ein unverzichtbares Utensil.
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„Grün“ als Maßeinheit für Lebensqualität

Der Präsident des Bundesverbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e. V. (BGL), August Förster, zog für das Wirtschaftsjahr 2012 eine sehr positive Bilanz. Er stellte heraus, das „Grün inzwischen zur Maßeinheit für Lebensqualität“ geworden sei. Für eine zunehmende Anzahl von Menschen sei das Leben erst mit eigenem Garten oder einer attraktiven begrünten Umgebung zum Wohnen und Arbeiten eine abgerundete Sache.

Das zunehmende „Grünbewusstsein“ fördert die Nachfrage nach Dienstleistungen rund ums Bauen mit Grün. Seit 2005 steigert die GaLaBau-Branche Ihren jährlichen Gesamtumsatz von seinerzeit 4,24 Milliarden Euro auf nunmehr 6,09 Milliarden in 2012. Dies entspricht einer Umsatzmehrung von 500 Millionen (9,0 Prozent) im Vergleich zum Vorjahr.

Urban Gardening in Hamburg-Altona: Das Projekt KEBAP

Das Projekt KEBAP

Am 22.09.2012 haben wir die Projektgruppe KEBAP besucht. Anlass war die öffentliche Filmvorführung „Die Energierebellen“. Continue reading “Urban Gardening in Hamburg-Altona: Das Projekt KEBAP” »

Urban Gardening am Hamburger Sievekingplatz

Urban Gardening am Hamburger Sievekingplatz

Eine weitere Urban Gardening Aktion findet sich in Hamburg vor dem Oberlandesgericht. Vor dem Mahnmal für die Opfer faschistischer Gewalt werden auf Eisenstelen unterschiedlichste Pflanzen ausgestellt.

 

Hintergrund des Kunstwerks

Die Pflanzen sind dabei Element eines Werkes der Künstlerin Gloria Friedmann aus dem Jahr 1997. Im Auftrag der Hamburger Justiz wurde die Künstlerin mit der Aufgabe betraut, eine Denkstätte für die Opfer faschistischer Gewalt zu schaffen. Die Hamburger Justiz hatte sich in der Zeit von 1933-1945 als Handlanger des faschistischen Regimes instrumentalisieren lassen.

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Igelhotel im Hamburger Suttnerpark

Update: Igelhotel im Hamburger Suttnerpark

In unser Kategorie „Urban Gardening“ haben wir in den letzten Wochen über verschiedene Projekte des Stadtgärtnerns berichtet.  Das Hamburger Projekt im Suttnerpark fiel uns dadurch bereits durch besondere Kreativität auf. Nun hat das Kollektiv einen weiteren Meilenstein gesetzt. Continue reading “Igelhotel im Hamburger Suttnerpark” »

Urban Gardening – Blumen und Gemüse?

Urban Gardening – Blumen, Gemüse – wo fängt es an, wo hört es auf?

In den letzten Wochen haben wir vermehrt über Urban Gardening Projekte in Hamburg berichtet. Hierbei sind wir z.B. beim Gartendeck St. Pauli auf eine Kooperative gestoßen, die das Potenzial einer richtigen Produktionsgärtnerei aufweist. Dort werden Kohlrabi, Kartoffeln, Gurken, Zucchini etc. richtig ergebnisorientiert angebaut. Der Gedanke, regionalisierte Nahrungsmittelversorgung „in der Stadt“ zu betreiben, scheint hier wirklich verfolgt zu werden. Bei anderen Projekten, z.B. im Hamburger Gängeviertel, scheint man sich eher dem Trend des Stadtgätnerns anzuschließen. Jedoch scheint dies hier auf den Anbau von einigen Geranien und Tulpen begrenzt zu sein.

Mikro-Urban-Gardening

In letzter Zeit stießen wir dann, z. B. auf dem Arbeitsweg, auf Kleinstprojekte. In der Hamburger Neustadt beispielsweise, Rehhoffstraße / Ecke Herrengraben, wird auf minimalstem Raum gegärtnert. Auf der „Fläche“ einer Verkehrsberuhigungskonstruktion sind an einem Holzkonstrukt Balkonkästen angebracht. Dort sind hauptsächlich Blumen wie Fuchsien und Geranien vorzufinden, aber auch Kresse wird hier gezüchtet.  Auf der gegenüberliegenden Rabatte im öffentlichen Raum wird ebenfalls sichtbar gegärtnert, allerdings ist der Platz hier vermutlich zu verschattet, um Blumen o.ä. zu ziehen. Urban Gardening – schwierig zu definieren!

Guerilla-Gardening

Beim brandaktuellen Thema Guerilla-Gardening, dass definitiv dem Themenkreis Urban-Gardening hinzuzurechnen ist, handelt es sich nach unserer Recherche eher um wildes Gärtnern, z. B. mit Seed-Bombs. Inwieweit man hier von zielgerichtetem Gärtnern ausgehen kann, ist fraglich, in jedem Fall handelt es sich aber um einen alternativen Ansatz zur Stadtbegrünung. Inwieweit sich Guerilla-Gardening vom Mikro-Urban-Gardening unterscheidet, konnten wir noch nicht genauer diskutieren. Jedoch handelt es sich unserer Meinung nach um ein interessantes Thema. Wir halten Euch auf dem Laufenden und sind für kreative Anregungen jederzeit dankbar!

Urban Gardening im Hamburger Gängeviertel

Das Gängeviertel

Mitten in der Hamburger Neustadt befindet sich das sogenannte „Gängeviertel“. Hierbei handelt es sich um Gebäudebestand aus dem 19.Jahrhundert und somit die älteste Wohnbausubstanz der Innenstadt. Der Bereich lässt sich zwischen Valentinskamp, Bäckerbreitergang, Speckstraße und Caffamacherreihe verorten.

Das Gängeviertel heute

Nachdem der Hamburger Senat, einem unseligen Zeitgeschmack folgend, die Grundstücke 2007/2008 an einen niederländischen Investor verkauft hatte, der Gewerbebebauung geplant hatte, wurde das Gelände ab Ende 2009 von der Gängeviertel-Initiative besetzt. Die Initiative verfolgt das Ziel, die Gebäude als Wohn- und Wirkungsstätte für Kreative und als innenstadtnahen Lebensraum zu erhalten.

Urbanes Gärtnern

In einem Durchgang zwischen Valentinskamp und Speckstraße wird in einem Hochbeet und Pflanzkübeln gegärtnert.  Es handelt sich hauptsächlich um Blumen wie Tagetes, Begonien und Stiefmütterchen.

Im Bereich an der Speckstraße wird rund um einen Bestand junger Birken ein Spielplatz angelegt. Der Bereich ist eingemulcht und bietet Platz für eine weitere Expansion.

Zudem findet sich ein weiterer Bereich mit Hochbeeten, der einen eher ungepflegten Eindruck macht. Wirklich zielgerichtetes gärtnern ist nicht zu erkennen. Dies soll nicht als Kritik verstanden werden, vielmehr passt die Begrünung sich dem Gesamtbild kreativer Unkonventionalität an.

Wir wünsche: Alles Gute!