Grundlagen der Gartengestaltung

Blütenmeer (überw. Rhododendren)

Blütenmeer (überw. Rhododendren)

In der nächsten Zeit werden wir in loser Abfolge die Grundlagen der Gartengestaltung für blühende Gärten veröffentlichen.

Im ersten Schritt werden wir auf die Planung eines blühenden Gartens eingehen. Hierbei werden wir mit der Bestandsaufnahme beginnen, die sich in folgende Unterpunkte gliedert:

a) Die Größe des Gartens
b) Klima und Himmelsrichtung
c) Die Beschaffenheit des Bodens
d) Vorhandene Gartenelemente
e) Die Aufbewahrung von Gartengeräten und Kompost

Bis demnächst!

Gartentipps im März

Die Natur erwacht im März aus dem Winterschlaf. Zeit, um ein paar einfache Sachen im Garten zu machen…

Frostempfindliche Obstgehölze wie z.B. Kiwi, Walnuss, Aprikose oder Pfirsich sollten am besten im Frühjahr, sobald der Boden offen ist, gepflanzt werden.

Bei bereits angewachsenen Pflanzen sollte der winterliche Obstgehölzschnitt abgeschlossen werden: Alle kranken und abgestorbenen Triebe bis ins gesunde Holz zurückschneiden. Wie es funktioniert, bekommt Ihr ansatzweise hier erklärt:

https://www.youtube.com/watch?v=WjeIcVfjeGo

Gegen Ende März kann mit der Rasenpflege begonnen werden. Hierbei sollten große Rasenunkräuter mit einem Unkrautstecher herausgestochen werden. Im Anschluss kann der Rasen gemäht werden. Danach sollte man den Rasen vertikutieren.

 

Gärtnerische Gestaltung einer archäologischen Fundstätte in Borgstedt

Die Situation

Im Rahmen der Errichtung des Dorfgemeinschaftshauses in der Gemeinde Borgstedt im Kreis Rendsburg-Eckernförde wurde ein steinzeitliches Megalithgrab entdeckt. Continue reading “Gärtnerische Gestaltung einer archäologischen Fundstätte in Borgstedt” »

„Grün“ als Maßeinheit für Lebensqualität

Der Präsident des Bundesverbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e. V. (BGL), August Förster, zog für das Wirtschaftsjahr 2012 eine sehr positive Bilanz. Er stellte heraus, das „Grün inzwischen zur Maßeinheit für Lebensqualität“ geworden sei. Für eine zunehmende Anzahl von Menschen sei das Leben erst mit eigenem Garten oder einer attraktiven begrünten Umgebung zum Wohnen und Arbeiten eine abgerundete Sache.

Das zunehmende „Grünbewusstsein“ fördert die Nachfrage nach Dienstleistungen rund ums Bauen mit Grün. Seit 2005 steigert die GaLaBau-Branche Ihren jährlichen Gesamtumsatz von seinerzeit 4,24 Milliarden Euro auf nunmehr 6,09 Milliarden in 2012. Dies entspricht einer Umsatzmehrung von 500 Millionen (9,0 Prozent) im Vergleich zum Vorjahr.

Urban Gardening: Weinanbau in Hamburg-Wilhelmsburg

Die ersten Schritte der Internationalen  Gartenausstellung in Hamburg

Vielen ist klar, dass es bei der Internationalen  Gartenausstellung (IGA) in Hamburg-Wilhelmsburg so einiges an Blumen und Pflanzen zu sehen geben wird. Bei unserer heutigen Begehung stießen wir zwischen den Neubauten der Internationalen Bauausstellung neben den ersten Blumen und Pflanzen auch auf Wein.

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Urban Gardening im Hamburger Suttnerpark

Am heutigen Sonntag, 15.07.2012, fanden wir ein höchst interessantes Urban-Gardening-Projekt in Hamburg-Altona. Der „Beet-Club“  hat an der Ecke Holstenplatz / Suttnerstraße im Suttnerpark Wurzeln geschlagen.

Revier markiert: Beet-Club – mitten in Altona!

Revier markiert: Beet-Club!

Hervorgegangen ist der Beet-Club aus einer Initiative, in der die Anwohner des Parks gegen die ursprünglich geplante Vattenfall-Moorburg-Trasse ein Zeichen setzen wollten. Um die Abholzung des Parks zu verhindern, wollte man mittels des Beet-Projekts die Bedeutung des Grünen für moderne urbane Lebensformen aufzeigen. Die geplante Trasse hat sich mittlerweile -Gott sei Dank!- erledigt, doch die Stadtgärtner gärtnern weiter.

Mit Erfolg, so unser Eindruck. Die Kombination aus Kartoffeln und Tomaten in einem Hochbeet ist gewagt, jedoch scheinen alle Pflanzen „gut im Saft“ zu sein.

Die Initiative ist für Alle offen: Wer Lust und Zeit hat, kann sich gern kreativ und konstruktiv einbringen. So hat die urbane Nahrungsmittelproduktion den positiven Nebeneffekt, dass die Anwohner sich mit ihrem „Kiez“ identifizieren und besser kennenlernen. In der MOPO wurde die Anekdote berichtet, dass sogar die eher trinkfreudigen „Stammgäste“ des Parks tatkräftig mit zupacken.

Ein lohnender Besuch, superfreundliche Leute. Jeden Dienstag, um 20.00h, trifft man sich zum Gärtnern. Alle, außer Vattenfall, sind willkommen!

Wir wünschen noch viele gute Ernten!

Urban Gardening im Hamburger Karoviertel

Ein weiteres Urban Gardening Projekt haben wir im Hamburger Karoviertel gefunden. Zwischen Heiligengeistfeld und Fleischgroßmarkt, in einem sehr urbanen Teil der Freien und Hansestadt Hamburg hat sich ein Gartenkollektiv etabliert.

In ausrangierten Holzkisten und überwiegend selbst konstruierten Hochbeeten züchten die Mitglieder des Kollektivs sowohl Kräuter als auch Blumen und Gemüse.

Zu den angebauten Kräuterarten zählen Petersilie, Thymian und Oregano. Die Tauglichkeit des Oreganos zur Aufzucht in Hamburger Breitengraden gilt es zu beweisen. Die angezüchtete Petersilie war zum Zeitpunkt unseres Besuchs gut im Saft.

Auf dem obigen Bild ist der Anbau von Kohlrabi und Salat in einem selbst konstruierten Hochbeet zu erkennen. Im Gespräch mit den aktiven Gärtnern erfuhren wir, dass die Versorgung mit Wasser nicht unproblematisch ist. Aufgrund des nur geduldeten Zustands in einer öffentlichen Grünfläche ist kein eigener Wasseranschluss vorhanden. Das Wasser wird von den Mitgliedern des Kollektivs mitgebracht und in einem Vorratsbehälter gespeichert. Es kommt auch zu Spenden von umliegenden Gastronomiebetrieben und Einzelhändlern.

Ziel des Kollektivs ist es, neben der nachhaltigen, lokalen Produktion von Lebensmitteln zum Zweck der Selbstversorgung, neue Wege urbanen Lebens aufzuzeigen. Im Gespräch mit den Gärtnern hoben diese die kooperative Grundhaltung der Stadt Hamburg, bzw. des zuständigen Bezirksamts, im Hinblick auf die lediglich geduldete Situation in einer öffentlichen Grünfläche hervor.

Beispielgebend scheint das reibungslose Zusammenwirken der Hobbygärtner untereinander zu sein. Verglichen mit der überregulierten „Vereinsmeierei“ etablierter Kleingartenvereine scheint das Miteinander hier geradezu harmonisch zu sein.

Urban Gardening: Das Gartendeck in Hamburg-St. Pauli

Am Sonntag, 10.06.2012 besuchten wir das „Gartendeck“ im Hamburger Stadtteil St. Pauli. Das Gartendeck versteht sich als urbanes Gartenkollektiv, dessen Ziel es ist, lokale Lebensmittelproduktion zu forcieren und gleichzeitig neue Wege urbanen Lebens zu gestalten.

Auf dem Bild: Kartoffelanbau in mobilen Beeten auf Euro-Paletten. Im Hintergrund zu erkennen: Das Oberflächenwasser der umliegenden Gebäude wird gesammelt und zur Bewässerung der Pflanzen verwendet.

Neben traditionellen Obst- und Gemüsesorten wie Rhabarber, Rotkohl oder Erdbeeren werden z. B. auch Chilis angebaut. Für die Zukunft wird auch über Imkerei nachgedacht.

Der Besuch auf dem Gartendeck, der überbauten Fläche einer Tiefgarage, hat uns vollends positiv überrascht. Das Gelände befindet sich an der Großen Freiheit, zwischen Paul-Roosen-Straße und Simon-von-Utrecht-Straße. Ein Besuch lohnt sich!