Gärtnerische Gestaltung einer archäologischen Fundstätte in Borgstedt

Die Situation

Im Rahmen der Errichtung des Dorfgemeinschaftshauses in der Gemeinde Borgstedt im Kreis Rendsburg-Eckernförde wurde ein steinzeitliches Megalithgrab entdeckt. Dies befindet sich im peripheren Bereich des betroffenen Grundstücks. Die Grabanlage wurde umfassend archäologisch aufgearbeitet und katalogisiert.

Die Idee

Nach Fertigstellung der Baumaßnahme setzte sich in der Gemindevertretung die Idee durch, dem nicht alltäglichen archäologischen Fund zu tragen. Es wurde der Entschluß gefasst, die Fundstätte durch gärtnerische Gestaltung in das Bauvorhaben einzubeziehen.

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gärtnerische Gestaltung einer archäologischen Fundstätte

Die Umsetzung

Die Fundstätte wurde in ihrer Gesamtheit mit Mutterboden verfüllt dargestellt. Im zentralen Bereich wurde ein Kugelahorn gepflanzt. Dieser wird von mehreren Buchsbaumkugeln umgeben. DIeser Kreis mit einer Größe von rund 4,6 m² wird von mehrfarbigem Granitpflaster in Betonbettung eingefasst.

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Kugelahorn umgeben von Buchsbaumkugeln

 

3 Gedanken zu „Gärtnerische Gestaltung einer archäologischen Fundstätte in Borgstedt

  1. Ein toller Artikel! Ich selbst komme auch aus der Gegend um Rendsburg und habe es immer als sehr schade empfunden, dass man dem kulturhistorischen Erbe nicht mehr Bedeutung hat zukommen lassen. Borgstedt geht da voran und davon könnten sich einige Umkreisgemeinden ein Beispiel nehmen.

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