Hopfenanbau in Norddeutschland

Im Mai 2019 war es soweit: nachdem das Haus in Hamburg-Ochsenwerder fertig gebaut war, machten wir uns an die Gartengestaltung. Hierbei gibt es in unserem Fall einiges zu beachten, denn der Bebauungsplan macht deutliche Vorgaben, wie der Garten zu gestalten ist.

Ziel der Gemeinde und der Stadtplaner ist, möglichst regional übliche Pflanzenarten zu begünstigen.

Unsere Wahl viel schnell auf den Hopfen: Bis ins frühe 20. Jahrhundert gab es in Hamburg dutzende kleinere Brauereien. Diese wurden schrittweise aufgekauft bzw. fusionierten nach und nach zu den wenigen Großbrauereien. Die kleineren Brauereien vor dem ökonomischen Konzentrationsprozeß wurden mit regional angebautem Hopfen aus den Vier- und Marschlanden versorgt. Diese ökonomisch und ökologisch sinnvolle Versorgungsbeziehung ist leider unter gegangen.

Vor diesem Hintergrund haben wir im Mai 2019 Hopfen-Setzlinge gekauft („Humulus Lupulus“). Zudem haben wir ein Rankgerüst selber gebaut. Nach rund vier Monaten, die weitestgehend pflegeleicht verliefen, aber regelmässiges wässern erforderten, werden wir im September mit formschönen, mittelgroßen Dolden belohnt. Herrlich!

Hopfen („Hops“) in Hamburg-Ochsenwerder

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