Grundlagen des Erdbeer-Anbaus


Erdbeeren!

Zur Geschichte der Erdbeere

Die Garten-Erdbeeren unserer Tage sind um 1750 aus Kreuzungen der nordamerikanischen Scharlach-Erdbeere mit der sog. Chile-Erdbeere entstanden. Nach einer raschen Verbreitung über ganz Europa entstand die Bezeichnung „Ananas-Erdbeere“ (Fragaria Ananassa). Sie wurde die Urmutter unserer heutigen Garten-Erdbeeren.

Aus botanischer Sicht gehört die Erdbeere (Fragaria), wie auch Apfel, Quitte oder Kirsche , zur Familie der Rosengewächse. Die gesamte Pflanzenfamilie zeichnet sich durch ihre vergleichsweise einfach strukturierten Blüten mit fünf Blütenblättern aus.

Trotz Ähnlichkeit der Blüten unterscheiden sich die Rosengewächse durch Unterschiedlichkeit in der Frucht: Die Erdbeere, als sog. Sammelnussfrucht, trägt ihre Samen als kleine Nüsschen auf der dünnen Schale des Fruchtkörpers.

Standortwahl für Erdbeerpflanzen

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Der Standort sollte vollsonnig und windgeschützt, aber nicht windstill sein, um eine Abtrocknung des Blattwerks nach Regenfällen zu bieten. Der Boden sollte locker und humusreich sein.

Auf schweren, staunassen Böden bekommen Erdbeeren leicht Wurzelkrankheiten. Deshalb sollte man die Böden entweder durch entsprechende Bodenbearbeitung oder mithilfe einer Gründüngung lockern, oder die Erdbeeren auf schmalen, rund 20 Zentimeter hohen Dämmen aus lockerem Sand-Humus-Gemisch anbauen.

Den größten Ertrag liefern Erdbeeren im zweiten und dritten Jahr nach der Pflanzung. Danach sollten Sie das Beet wechseln und neue Jungpflanzen oder eigene Ableger setzen.

Bodenvorbereitung beim Erdbeer-Anbau

Die richtige Bodenvorbereitung ist die Grundlage für eine gute Ernte: Graben Sie den Boden mit einer Grabegabel tief um und arbeiten Sie anschließend mit einem Grubber pro Quadratmeter vier bis fünf Liter reifen Kompost und etwas Hornmehl flach ein. Gute Vorkulturen für das Erdbeerbeet sind Gemüsearten aus der Familie der Schmetterlingsblütler wie Erbsen und Bohnen oder eine entsprechende Gründüngung, zum Beispiel Lupinen oder Inkarnatklee.

Achten Sie darauf, dass am vorgesehenen Standort mindestens vier Jahre lang keine Erdbeeren gestanden haben, um Bodenschädlingen wie beispielsweise Nematoden vorzubeugen.

Kaffee im Garten sinnvoll verwenden

Phosphor, Kalium, weitere mineralische Stoffe….alles ist im Kaffeesatz enthalten.

  1. entsorgen Sie Kaffeesatz auf Ihrem Komposthaufen – durch ihn werden nicht nur wertvolle mineralische Stoffe zugeführt, sondern er verleiht dem Kompost auch noch Geschmeidigkeit
  2. Kaffeesatz hilft bei der Aussaat die Samen besser zu verteilen
  3. zugleich wirkt er keimfördernd und sollte beim Aussäen oder Umtopfen in die Erde eingearbeitet werden
  4. auch später kann Kaffeesatz zur Förderung des Wachstums und der Blühfähigkeit der Pflanze beispielsweise bei Zimmerpflanzen regelmäßig in den Topf mit einer Gabel eingearbeitet werden, am besten gleich danach die Pflanze gießen, so daß die Nährstoffe direkt zu den Wurzeln gelangen und schnell aufgenommen werden können
  5. und natürlich als Getränk in einer lauschigen Ecke mit Freunden und Familie genießen ;-)