Gartentipps im März

Die Natur erwacht im März aus dem Winterschlaf. Zeit, um ein paar einfache Sachen im Garten zu machen…

Frostempfindliche Obstgehölze wie z.B. Kiwi, Walnuss, Aprikose oder Pfirsich sollten am besten im Frühjahr, sobald der Boden offen ist, gepflanzt werden.

Bei bereits angewachsenen Pflanzen sollte der winterliche Obstgehölzschnitt abgeschlossen werden: Alle kranken und abgestorbenen Triebe bis ins gesunde Holz zurückschneiden. Wie es funktioniert, bekommt Ihr ansatzweise hier erklärt:

https://www.youtube.com/watch?v=WjeIcVfjeGo

Gegen Ende März kann mit der Rasenpflege begonnen werden. Hierbei sollten große Rasenunkräuter mit einem Unkrautstecher herausgestochen werden. Im Anschluss kann der Rasen gemäht werden. Danach sollte man den Rasen vertikutieren.

 

Urban Gardening. Kleine grüne Oase durch Bürgerengagement.

Da wir immer auf der Suche nach neuen Themen rund um Urban Gardening und Stadtbegrünung sind, wurden wir in Hamburg, Neustadt, Rademachergang Ecke Thielbek, auf eine außerordentlich schön bepflanzte Rabatte aufmerksam.

Urban Gardening

Guerilla-Rabattenpflege

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„Grün“ als Maßeinheit für Lebensqualität

Der Präsident des Bundesverbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e. V. (BGL), August Förster, zog für das Wirtschaftsjahr 2012 eine sehr positive Bilanz. Er stellte heraus, das „Grün inzwischen zur Maßeinheit für Lebensqualität“ geworden sei. Für eine zunehmende Anzahl von Menschen sei das Leben erst mit eigenem Garten oder einer attraktiven begrünten Umgebung zum Wohnen und Arbeiten eine abgerundete Sache.

Das zunehmende „Grünbewusstsein“ fördert die Nachfrage nach Dienstleistungen rund ums Bauen mit Grün. Seit 2005 steigert die GaLaBau-Branche Ihren jährlichen Gesamtumsatz von seinerzeit 4,24 Milliarden Euro auf nunmehr 6,09 Milliarden in 2012. Dies entspricht einer Umsatzmehrung von 500 Millionen (9,0 Prozent) im Vergleich zum Vorjahr.

Gartentipps im Februar

Staudenrückschnitt

Da bereits ab März die neue Triebphase einsetzt, empfehlen wir den Rückschnitt von Stauden (Akelei, Mädchenauge, Fetthenne, etc.) bereits im Februar vorzunehmen. Insbesondere sollte hier auf die Entfernung abgestorbener oberirdischer Pflanzenteile geachtet werden, da diese den Austrieb neuer Knospen am ehesten behindern. Selbes gilt für Gräser.

Winterschnitt für den Blauregen

Aufgrund seines starken Wachstums muss der Blauregen zweimal jährlich geschnitten werden. Ein erstes Mal sollte man die Pflanze ca. einen Monat nach der Blütephase schneiden, ein weiteres Mal jetzt, Ende Februar. Das geht so: Alle Seitentriebe des Vorjahres sollten so stark zurück geschnitten werden, dass nur die Blütenknospen mit der jeweiligen Triebbasis stehen bleibt. Die Blütenknospen sind beim Blauregen wesentlich größer als die Blattknospen und daher leicht von diesen zu unterscheiden.

Urban Gardening im Hamburger Suttnerpark

Insekten- und Igelhotel in Hamburg, Suttnerpark

„Gründen“ Sie ein Insektenhotel!

Hierbei wäre zu beachten:

Die eigentliche Behausung sollte sich ca. 1 Meter über dem Boden befinden. Es sollte ein Standort gewählt werden, der neben ausreichend Sonne zusätzlich Schutz vor Wind und Regen bietet. Wenn Sie sich mit dem Gedanken tragen, ein solches Hotel anzulegen, sollten Sie jetzt damit beginnen. Zahlreiche Insektenarten werden bereits jetzt aktiv.

 

Beratung zum Thema Baumschutz und Baumfällung

Schleswig-Holstein ist das waldärmste Bundesland. Aus diesem Grund werden Bäume durch verschiedene gesetzliche Auflagen geschützt. Continue reading “Beratung zum Thema Baumschutz und Baumfällung” »

Urban Gardening im Hamburger Suttnerpark

Am heutigen Sonntag, 15.07.2012, fanden wir ein höchst interessantes Urban-Gardening-Projekt in Hamburg-Altona. Der „Beet-Club“  hat an der Ecke Holstenplatz / Suttnerstraße im Suttnerpark Wurzeln geschlagen.

Revier markiert: Beet-Club – mitten in Altona!

Revier markiert: Beet-Club!

Hervorgegangen ist der Beet-Club aus einer Initiative, in der die Anwohner des Parks gegen die ursprünglich geplante Vattenfall-Moorburg-Trasse ein Zeichen setzen wollten. Um die Abholzung des Parks zu verhindern, wollte man mittels des Beet-Projekts die Bedeutung des Grünen für moderne urbane Lebensformen aufzeigen. Die geplante Trasse hat sich mittlerweile -Gott sei Dank!- erledigt, doch die Stadtgärtner gärtnern weiter.

Mit Erfolg, so unser Eindruck. Die Kombination aus Kartoffeln und Tomaten in einem Hochbeet ist gewagt, jedoch scheinen alle Pflanzen „gut im Saft“ zu sein.

Die Initiative ist für Alle offen: Wer Lust und Zeit hat, kann sich gern kreativ und konstruktiv einbringen. So hat die urbane Nahrungsmittelproduktion den positiven Nebeneffekt, dass die Anwohner sich mit ihrem „Kiez“ identifizieren und besser kennenlernen. In der MOPO wurde die Anekdote berichtet, dass sogar die eher trinkfreudigen „Stammgäste“ des Parks tatkräftig mit zupacken.

Ein lohnender Besuch, superfreundliche Leute. Jeden Dienstag, um 20.00h, trifft man sich zum Gärtnern. Alle, außer Vattenfall, sind willkommen!

Wir wünschen noch viele gute Ernten!