Urban Gardening am Hamburger Sievekingplatz

Urban Gardening am Hamburger Sievekingplatz

Eine weitere Urban Gardening Aktion findet sich in Hamburg vor dem Oberlandesgericht. Vor dem Mahnmal für die Opfer faschistischer Gewalt werden auf Eisenstelen unterschiedlichste Pflanzen ausgestellt.

 

Hintergrund des Kunstwerks

Die Pflanzen sind dabei Element eines Werkes der Künstlerin Gloria Friedmann aus dem Jahr 1997. Im Auftrag der Hamburger Justiz wurde die Künstlerin mit der Aufgabe betraut, eine Denkstätte für die Opfer faschistischer Gewalt zu schaffen. Die Hamburger Justiz hatte sich in der Zeit von 1933-1945 als Handlanger des faschistischen Regimes instrumentalisieren lassen.

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Garten mit Sukkulenten

Es gibt unzählige Möglichkeiten, dickfleischige Pflanzen im Garten zu halten. Da alle Sonnenkinder sind, sollte der vorgesehene Platz hell sein und täglich mindestens drei bis vier Stunden Licht erhalten.

Sukkulenten lassen sich gut in Steingärten pflanzen. Am schönsten wirken sie auf einer modellierten Fläche, wo Hügel und Täler miteinander abwechseln. Sie können die Natur als Vorbild nehmen und Steine in jeder Form verwenden. Als wichtigste Voraussetzung gilt, dass Niederschläge rasch versickern und keine Staunässe entstehen kann. Des Weiteren bieten sich Böschungen und Trockenmauern an. Dabei werden geeignete Steine ohne Mörtel aufgesetzt und die Pflanzen gleich beim Aufbau in die Fugen eingebracht. Bei Sempervivum und vielen anderen Steingartenstauden wachsen Pflanzen mit Topfballen besser an, vor allem, wenn Sie das Substrat mit in die Mauer eingearbeitet haben. Niedere Fetthennen (Sedum) wachsen hier auch ohne Ballen an. Früher wurden Dächer traditionell mit Sukkulenten bepflanzt. Das gelingt auch heute, wenn das Dach nicht zu steil ist. Bei meinen langjährigen Versuchen hat sich herausgestellt, dass sich niedere Sedum-Arten und die Jovibarba-Arten mit abrollenden Rosetten auf dem extensiven Flachdach besser ausbreiten als viele Sempervivum-Formen. Fetthennen sind also am anspruchslosesten und für ganz extreme Standorte geeignet. Auch zur Gefäßbepflanzung sind Sukkulenten bestens geeignet. Neben Töpfen aus Ton und Kunststoff bieten sich Schalen und auch Balkonkästen zur Bepflanzung an. Besonders schön und dauerhaft sind Tröge aus Naturstein oder bepflanzte Tuffsteine. Wichtig ist, dass überschüssiges Wasser immer ablaufen kann. Sukkulentensammler und Züchter präsentieren die Pflanzen gern auf Tischen. Dadurch haben sie Ihre Lieblinge auf Augenhöhe und das lästige Bücken entfällt. Auf diesen Tischen können die Pflanzen entweder in Töpfen dicht an dicht stehen. Oder aber Sie bringen auf den gesamten Tisch Substrat auf und pflanzen die Sukkulenten dort ein. Auf diese Weise lassen sich regelrechte Miniaturlandschaften gestalten. Hier kann man der Fantasie freien Lauf lassen. Eine wichtige Voraussetzung ist, dass die Tische aus witterungsbeständigen Materialien bestehen und stabil sind. Eine Holzkkonstruktion hält nur wenige Jahre. Auch wenn das Wasser zügig ablaufen kann, bilden sich immer wieder dauerfeuchte Stellen, wo holzzerstörende Pilze leichtes Spiel haben. Erfahrungsgemäß müssen die Holztische alle sechs bis acht Jahre erneuert werden. Konstruktionen aus Beton, Metall und Kunststoff halten länger, sind aber wesentlich teurer. Aufgrund der langen Haltbarkeit kann sich eine solche Anschaffung aber auf die Dauer lohnen.